Service? Wie schreibt man das nochmal???

3. Februar 2008

Jaaaaa, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch: mein Blog. :)  Ich habe ja auch eine neue Geschichte zu erzählen.

 

Als kurze Vorabinformation:

JUNI 2007:

Ich war stolze Besitzerin einer elektrischen Zahnbürste und ich habe sie gerne benutzt. Leider ging die Zahnbürste letzten Sommer kaputt. Aber (ich bin ja optimistisch) es machte ja nichts – war ja noch Garantie drauf! Ich hatte die Zahnbürste also mit allen Zusatzteilen, der Gebrauchsanleitung (in der Originalverpackung!!!) und mit einem netten Anschreiben versehen an die Firma geschickt, bei der meine mir wertvolle Zahnbürste erstanden worden war.

 

Ende SEPTEMBER 2007:

Da ich mich zu der Zeit im Ausland befand, mich meine lieben Mitmenschen jedoch allzeit auf dem Laufenden hielten, was daheim passierte, wusste ich, dass meine Zahnbürste immer noch nicht wieder bei mir angekommen war: weder repariert, noch ersetzt, einfach gar nicht. Also hat sich mein lieber Freund die Mühe gemacht und bei der Firma mal nachgefragt. „Jaaa, die ist beim Hersteller, die haben wir eingeschickt. Das kann noch ne ganze Weile dauern, bis da was zurück kommt.“

Alles klar, Geduld ist ja bekanntlich meine größte Stärke *hüstel*… warte ich eben weiterhin.

 

JANUAR 2008:

Ein neues Jahr ist angebrochen, ich war schon lange wieder in Deutschland und immer noch kein Lebenszeichen von meiner Zahnbürste. :-( Genug gewartet, ich rufe also wieder bei der Firma an. Es folgt ein Gesprächsverlauf:

Ich: „Guten Tag. Ich rufe wegen meiner Zahnbürste an, die ich letzten Sommer bei Ihnen zur Reklamation eingesandt habe. Ich wollte mal nachfragen, was daraus jetzt wird.“ (Datenaustausch)

Vertriebsansprechpartnerin: „Ja, ich habe eben einmal nachgesehen. Die Sache wurde am 10.10.2007 bei uns als erledigt verbucht.“

Ich: „Erledigt?“

Vertriebsansprechpartnerin: „Ja, erledigt.“

Ich (verwirrt): „Aber bei mir ist nie ein Paket mit der Zahnbürste angekommen. Und Ende September hieß es noch, es kann noch lange dauern. Wieso ist das denn erledigt?“

Vertriebsansprechpartnerin: „Na, weil die Zahnbürste seitdem in der Glückstraße ist.“

Ich: „Aber das hat mir niemand mitgeteilt!“

Vertriebsansprechpartnerin: „Hmm. Das ist allerdings blöd.“

Ich: „WO ist die Zahnbürste jetzt?“

Vertriebsansprechpartnerin: „Ja in der Glückstraße!“

Ich: „Glückstraße? Aber ich wohne doch gar nicht in der Glückstraße! Wer hat denn meine Zahnbürste nun?“

Vertriebsansprechpartnerin: „In der Glückstraße ist unser Shop. Sie steht dort zur Abholung bereit.“

Ich: „Aha. Das hätte man mir ja auch vielleicht mitteilen sollen. Finden sie nicht?“

Vertriebsansprechpartnerin: „Jaa, doch. Eigentlich schon.“

Ich: „Und wieso haben sie mir die Zahnbürste denn nicht einfach an meine Adresse zurück geschickt? Können sie mir denn sagen, wie ich jetzt an meine Zahnbürste komme? Ich wohne schließlich nicht in Ihrer Stadt.“

Vertriebsansprechpartnerin: „Rufen sie doch einfach in unserem Shop in der Glückstraße an!“

Nach freundlicher Mitteilung der Nummer des Shops in der Glückstraße (*aaaaaaargh*) und mit der Versicherung, dass ich wieder anrufen darf, falls meine Zahnbürste doch NICHT in der Glückstraße im Shop ist, wählte ich (verwirrt und fassungslos) die Nummer des Shops:

Ich: „Guten Tag. Mir wurde gerade von Ihrem Vertrieb mitgeteilt, dass meine Zahnbürste seit Oktober bei Ihnen zur Abholung bereit steht. Ich wusste davon nichts und wohne auch gar nicht in Ihrer Stadt. Können sie mir vielleicht weiterhelfen, damit ich meine Zahnbürste wieder bekomme?“

Angestellter: „Sollen wir sie Ihnen vielleicht schicken?“

Ich: „Das ist eine Wahnsinnsidee!“ (wie sie es auch im Oktober bereits gewesen wäre…)

 

Einen Tag später hielt ich meine Zahnbürste (es war nicht mehr die selbe, sie war nagelneu ausgetauscht! :) ) in meinen Händen. :-D

 

Wieso also einfach, wenn’s auch umständlich geht. Irgendwann fahre ich mal in die Glückstraße und schau mir den Laden an… *kopfschüttel*

Gelbe Engel…

25. Oktober 2006

Da scheint jemand sein Motto nicht ganz erst zu nehmen! :D

ADAC - Wir sind da

Mein Bruder kann sooo nett sein!

Ja, ich habe einen netten Bruder. :-)

 Heute hat sich das darin geäußert, dass er mir und meinen Freundinnen extra Giveaways seiner Firma reserviert hat, damit wir von seinem Infostand auch was haben. Nicht zuletzt hat er uns dann noch den Weg aus dem Gebäude gezeigt, weil wir uns wie im „Haus, das Verrückte macht“ vorgekommen sind! ;)

Danke Martin!!!

Na endlich!

10. September 2006

Sooo, nach langer Zeit gibt es wieder mal einen Eintrag von mir. Neu ausgestattet mit einem DSL-Anschluss und einer Digitalkamera sollte das jetzt wieder öfter vorkommen.

Hier mal eine kleine Kostprobe von meinen heutigen Aufnahmen (ganz frisch!!!):Engel

Blume mit Biene

Lilie

„Und 1 und 2 und 3 und…

9. Juni 2006

…’54, ’74, ’90, 2006, lalalalalalalaaaaa….“

Ahhh, was für ein Ohrwurm! :D Seit ich heute morgen aufgewacht bin, hat mich der Ohrwurm der Sportfreunde Stiller gepackt und seitdem bin ich auch im WM-Fieber! Ich weiß auch nicht, wie das passiert ist, aber ich freu mich richtig aufs Fußball-Schauen – ich muss Fieber haben! ;-)

Jetzt noch schnell putzen, damit zum Anstoß alles blinkt und blitzt. Und dann: „Gut Schuss!“ (Oder wie auch immer der Fußballer da sagt…)

Jetzt alle: :D „Und 1 und 2 und 3 und ’54, ’74, ’90, 2006, ja so stimmen wir alle ein…“

Grand Prix de la Chanson de Penivision

8. Mai 2006

Am Samstag war ich Fanclub. Mein Freund, der Mitch, und sein Kumpel Peter hatten nämlich einen Auftritt beim Grand Prix. Aber nicht beim „normalen“ Grand Prix d’Eurovision, sondern beim Grand Prix de la Chanson de Penivision, der alljährlich vom Magazin „Der Kosmische Penis“ im Stattbahnhof in Schweinfurt veranstaltet wird.

Mitmachen kann hier jeder, es gibt nur ein paar Regeln: Es dürfen nur selbstkomponierte Lieder vorgetragen werden und es dürfen nur 2 Mann/Frau auf der Bühne stehen. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass jeder Teilnehmer am Schluss einen Pappmaché-Penis überreicht bekommt, selbstverständlich nach Größe gestaffelt. Die Siegerpenisse sind traditionell für den 1., 2. und 3. Platz jeweils golden, silber und hautfarben bemalt. ;-)

Mitch und Peter haben es letztendlich mit ihrem Lied „Entdecke die Möglichkeiten“, das die vielen Wege, seine Erbtante ums Eck zu bringen, schilderte, auf den 7. Platz bei 15 Teilnehmern geschafft. Nicht schlecht, oder?

Ein richtiges Highlight war aber eine 82-Jährige Oma, die zusammen mit ihrem (erwachsenen) Enkel ein selbstgeschriebenes Lied vorgesungen hat, das davon handelte, dass in ihrem Dorf die Güllegrube überging. Im Endeffekt handelte das Lied von: Scheiße! :D War aber richtig gut und lustig und deswegen hat die Oma Klara dann auch den 3. Platz belegt und den hautfarbenen Penis überreicht bekommen! :D Außerdem gab’s für sie noch als Sonderpreis ein Riesen-Leberwurstbrot für die originellste Darbietung.

Nächstes Jahr findet wegen der Jubiläumsfeier des „kosmischen Penis“ leider kein Grand Prix statt, aber 2009 können alle wieder antreten, die Lust haben. Also, lasst Euch von der Muse küssen und macht mit, dann bin ich wieder Fanclub! :-)

Klopf, klopf…

26. April 2006

Ein einfaches Anklopfen an eine Tür kann einem manchmal fast den Tag vermiesen, vor allem, wenn hinter der Tür eine Sekretärin einer Universität sitzt. Ich weiß ja nicht, ob Ihr diese „Wesen“ auch so gut kennt wie ich als Studentin. Ich sag wohl besser gleich mal, dass es natürlich auch ausgenommen nette Sekretärinnen gibt, aber der Großteil verwandet sich wohl automatisch in einen studentenfressenden Drachen, sobald er das Büro betritt – immer gestresst, immer genervt oder einfach sowieso nie anzutreffen.

Heut war’s wieder mal soweit und ich war bei genau so einer Sekretärin. Anschließend frag ich mich immer den ganzen Tag, warum ich nicht auch einfach sowas gelernt hab. Ich hätt auch gern automatisch mit meinem Abschluss die mitgelieferte Berechtigung, jeden, der mich bei meiner Kaffeepause stört, anzumotzen. Schon praktisch, so kann man den ganzen Frust von zu Hause oder vom Chef einfach an Leuten rauslassen, die man hoffentlich danach eh nicht mehr sieht. Die betreffende Sekretärin hat mir heute z.B. unterstellt, dass ich entweder nicht lesen kann oder zu blöd bin, den Aushang zu finden, den ich gesucht hab. Naja, nach der Antwort auf meine eigentlich simple Frage war ich dann auch nicht mehr so freundlich wie am Anfang. Den Aushang gab’s in Wirklichkeit gar nicht mehr und ich konnte ihn also gar nicht finden. Also im Endeffekt viel Lärm um nichts – wie so oft mit den Uni-Sekretärinnen…

Aber ohne??? Auch blöd: ich müsste direkt mit den Profs reden (dass muss ja auch wirklich nicht sein) UND ich könnt mich nicht den ganzen Tag freuen, dass ich Gott sei Dank nicht so frustriert bin! ;-) Also schön fleißig weiterstudieren und „was richtiges“ lernen. <-- = Automotivation! :D

Hallo Welt!

22. April 2006

So, dank meinem Bruderherz bin ich jetzt auch Besitzerin/Schreiberin/WieauchimmerIn eines Blogs und der heißt „Ratschkathl“, weil ich (angeblich) eins bin. ;-)

Für alle Nicht-Bayern hier: „ratschen“ heißt so viel viel quatschen, plaudern, sich unterhalten und jemand, der das gern und eventuell auch ausgiebig macht, ist bei uns ein „Ratschkathl“.

Jetzt kommt das „Problem“: Normalerweise ratscht der Mensch ja zu mehreren, also zwei braucht man eigentlich schon für einen richtigen Ratsch… und ich bin hier allein! Gut, auch recht, ratsch ich halt mit mir allein und erzähl mir selber, was mir so passiert! :) Und wenn dann doch jemand mitratschen will, dann kann er ja gern einen Kommentar schreiben und seinen Senf dazu geben. Ich freu mich dann!

Na dann, auf geht’s!

Viele Grüße, Euer Ratschkathl